Reisedauer 2016

Mit 12,9 Tagen länger als im Vorjahr

Reisedauer steigt wieder leicht an

Durchschnittliche Reisedauer in Tagen:

  
Reisedauer 198018.2
Reisedauer 199016.3
Reisedauer 200014.8
Reisedauer 200214.8
Reisedauer 200414.1
Reisedauer 200613.3
Reisedauer 200812.2
Reisedauer 201012.5
Reisedauer 201212.3
Reisedauer 201412.1
Reisedauer 201612.9

Zum zweiten Mal in Folge erhöhte sich die durchschnittliche Reisedauer der Bundesbürger. Nach dem Tiefpunkt mit 12,1 Tagen im Jahr 2014 stieg die Zahl der Urlaubstage vor Ort auf aktuell 12,9 Tage. Zugenommen hat hierbei nicht nur die durchschnittliche Reisedauer, auch die Anzahl der Bundesbürger, die länger als 14 Tage unterwegs waren, stieg an: Verreiste im Jahre 2015 „nur“ etwa jeder vierte Reisende (26,7%) länger als zwei Wochen, war es in der vergangenen Saison fast jeder dritte (31,3%).

Innerhalb der Bevölkerung zeigten sich folgende Unterschiede:

  • Singles waren 2016 am längsten unterwegs. Sie verbrachten fast zwei Wochen im Urlaub (13,8 Tage). Aufgrund weniger Verpflichtungen und mehr Flexibilität können Singles sich solche Reisen ermöglichen. Mit zunehmenden familiären Verpflichtungen verkürzt sich auch die Reisedauer.
  • Größere Unterschiede waren – wie schon in der Vergangenheit – bei den Einkommensgruppen nachweisbar. Während mehr als die Hälfte der Besserverdiener eine Reise von mindestens 14 Tagen unternahm, waren dies bei den Geringverdienern lediglich 14 Prozent. 
  • Großstädter verreisten im Durchschnitt 14,8 Tage und damit 4,1 Tage länger als Dorfbewohner.
  • Bei der Analyse der Lebensphasen zeigte sich, dass Singles zwischen 25 und 49 Jahren im Schnitt drei Tage länger unterwegs waren als der Rest der Inlandsurlauber (13,8 zu 10,7 Tagen).

Reisedauer 2016

Von 100 Reisenden blieben durchschnittlich … Tage in:

  
Gesamt12.9
  
Inland10.7
  
Europa13.1
     Skandinavien16.0
     Türkei15.1
     Spanien13.4
     Griechenland13.0
     Italien12.6
     Frankreich12.6
     Kroatien12.3
     Österreich11.0
  
Fernreisen18.6

Weiterhin Bestand hatte in der vergangenen Reisesaison zudem die Gleichung „Je weiter, desto länger“. So blieben die Gäste in den innerdeutschen Feriengebieten durchschnittlich 10,7 Tage und ein Urlaub im europäischen Ausland dauerte 13,1 Tage. 

Dabei zeigt sich ein unterschiedliches Bild: Am längsten verweilten die Urlauber in Skandinavien (16 Tage), gefolgt von den türkischen (15,1 Tage) und spanischen Feriengebieten (13,4 Tage). Etwas kürzer dauerte ein Urlaub in Griechenland (13 Tage), Frankreich und Italien (jeweils 12,6 Tage) sowie Kroatien (12,3 Tage). Weniger Tage vor Ort verbrachten die Bundesbürger in Österreich (11 Tage) sowie den Benelux-Staaten (10,1 Tage).

Am längsten blieben die Bundesbürger auch 2016 im außereuropäischen Ausland. So dauerte eine Fernreise mit 18,6 Tagen deutlich länger als ein Inlandsurlaub. Die meiste Zeit vor Ort wurde in Australien verbracht (28,2 Tage). Die „kürzeste“ Fernreise dauert 15,1 Tage und führte nach Nordafrika.