Reiseabsichten 2021

Zwischen Hoffen und Bangen

Trotz ungewisser Zukunft

Fast die Hälfte hat feste Reiseabsichten

Von je 100 Befragten geben an, in den kommenden zwölf Monaten eine oder mehrere Urlaubsreise(n) von wenigstens fünf Tagen Dauer zu planen:

 UnentschlossenKeine Reise3+ ReisenZwei ReisenEine Reise
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Derzeit ist völlig offen, wann Hotels wieder öffnen, Reisewarnungen aufgehoben und Flugzeuge wieder abheben werden. Auch welche Voraussetzungen notwendig sein werden, um überhaupt verreisen zu können, steht nicht fest – von negativen Corona-Tests über Impfnachweise bis hin zu Quarantäneaufenthalten. 

Und wenn endlich wieder die Koffer gepackt werden können, wie wird der Urlaub vor Ort dann wohl aussehen? Maskenpflicht am Strand und Pool? Keine Buffets und Barbesuche? Zimmerservice nur einmalig vor der Anreise und Temperaturkontrollen in Geschäften, Museen und Freizeiteinrichtungen? Wie wird es mit Geselligkeit, Flirts, gemeinsamen Feiern oder Ausflügen weitergehen?

Und mit welchem Gefühl werden die Reisenden unterwegs sein? In ständiger Angst, sich zu infizieren, krank zu werden oder gar ärztliche Hilfe zu benötigen? Oder aber wird mit weniger Infizierten, flächendeckenden Impfungen und besserem Wetter die Unbeschwertheit zurückkehren und die Vergangenheit vergessen und verdrängt werden, so wie nach Terrorabschlägen, Naturkatastrophen oder sonstigen Krisen?

Fest steht: Derzeit ist kaum absehbar wann und wie 2021 verreist werden kann. Dennoch plant bereits jetzt fast die Hälfte der Bundesbürger dieses Jahr in den Urlaub zu fahren. Jeder Fünfte möchte sogar mehrmals die Koffer packen. Ein Drittel ist noch unentschlossen und wartet die Entwicklung weiterhin ab. Sich sicher dieses Jahr nicht zu verreisen, ist dagegen lediglich ein knappes Viertel der Bevölkerung.